VÍS-Erfolgsgeschichte

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Aufbau einer Kultur der Geschlechtergleichstellung
VÍS, das größte Versicherungsunternehmen Islands, setzt sich seit Langem aktiv für die Gleichstellung der Geschlechter und für Entgeltgleichheit im eigenen Unternehmen ein. VÍS hat die Verpflichtung zu diesen Grundsätzen fest in seinen operativen Kernprozessen verankert. Seit der Einführung der ersten Strategie für Gleichstellung und Entgeltgleichheit im Jahr 2002 hat das Unternehmen seine Richtlinien kontinuierlich überprüft und aktualisiert, um ein faires und inklusives Arbeitsumfeld zu gewährleisten.
Einführung einer Strategie zur Entgeltgleichheit
Pay Gap im Jahr 2016
Pay Gap im Jahr 2021
Die Herausforderung
Die Zertifizierung für Entgeltgleichheit erlangen
Trotz seiner proaktiven Haltung zur Gleichstellung der Geschlechter erkannte VÍS die Notwendigkeit, die eigenen Bemühungen zu formalisieren und sich der Equal-Pay-Zertifizierung zu unterziehen – lange bevor diese 2018 in Island gesetzlich verpflichtend wurde. Die Herausforderung bestand darin, bestehende geschlechtsspezifische Pay Gaps zu analysieren und zu beheben und gleichzeitig ein transparentes System zu etablieren, das dem Engagement des Unternehmens für Fairness und Gleichstellung gerecht wird.

Bereinigter Gender Pay Gap bei VÍS von 2016 bis 2021
Die Lösung
Entgeltgleichheit Realität werden lassen
Unter der Leitung von Anna Rós Ívarsdóttir, HR-Direktorin bei VÍS, initiierte das Unternehmen einen umfassenden Prozess zur Stellenbewertung. Dabei wurde in Zusammenarbeit mit dem Management ein robustes Stellenbewertungssystem entwickelt, um sicherzustellen, dass der Wert jeder Stelle für den Geschäftsbetrieb des Unternehmens präzise erfasst wird. Um subjektive Bewertungen auszuschließen, wurden detaillierte Stellenbeschreibungen integriert, was für Klarheit und Konsistenz im gesamten Bewertungsprozess sorgte.
Rückblickend auf diesen Prozess erklärte Anna Rós: „Es war von entscheidender Bedeutung, das Buy-in des Senior Managements zu gewinnen und dessen Meinung darüber einzuholen, welche Kompetenzen für das operative Geschäft erforderlich sind. Das Team führte Meetings mit den Führungskräften zur bestehenden Stellenklassifizierung durch und erörterte, inwiefern diese den operativen Anforderungen dienlich war. Um uns die Stellenbewertung zu erleichtern, haben wir diese in der HR-Abteilung anschließend an unsere betrieblichen Abläufe bei VÍS angepasst“, fügte sie hinzu.
Ich würde Unternehmen empfehlen, sich leistungsstarker Analysesoftware wie PayAnalytics by beqom zu bedienen, um Ergebnisse zu messen und Empfehlungen für die nächsten Schritte zur Schließung des Pay Gaps zu erhalten.
Obwohl zu diesem Zeitpunkt keine Beratungsleistungen verfügbar waren, setzte VÍS seine Bemühungen fort und nutzte interne Expertise, um einen eigenen Ansatz zur Entgeltgleichheit zu entwickeln. Regelmäßige Vergütungsanalysen wurden zu einem Eckpfeiler des unternehmerischen Ansatzes. Diese wurden viermal jährlich durchgeführt, um Diskrepanzen umgehend zu identifizieren und zu beheben. Durch transparente Kommunikation und Korrekturmaßnahmen stellte VÍS sicher, dass das Engagement für Entgeltgleichheit nicht nur eine Richtlinie blieb, sondern als gelebte Praxis fest in der Unternehmenskultur verankert wurde.
Unternehmen, die das Thema Entgeltgleichheit jetzt angehen, empfiehlt Anna Rós, sich von Experten beraten zu lassen. „Darüber hinaus empfehle ich Unternehmen den Einsatz einer leistungsstarken Analysesoftware wie PayAnalytics by beqom, um Ergebnisse zu messen und konkrete Empfehlungen für die nächsten Schritte zur Schließung des Pay Gaps zu erhalten.“

Unbereinigter Gender Pay Gap bei VÍS von 2016 bis 2021
Die Vorteile
Beseitigung des bereinigten Gender Pay Gap innerhalb von 5 Jahren
Das kontinuierliche Engagement von VÍS für Entgeltgleichheit führte zu beeindruckenden Ergebnissen. Bis 2021 erreichte das Unternehmen einen vernachlässigbaren bereinigten Pay Gap von 0,05 % – ein bedeutender Meilenstein auf dem Weg zur Gleichstellung der Geschlechter. Darüber hinaus sank der unbereinigte Pay Gap von 19,3 % im Jahr 2017 auf 10,2 % im Jahr 2021. Dies belegt die erfolgreichen Maßnahmen von VÍS zur Optimierung der geschlechtsspezifischen Zusammensetzung der Belegschaft und zum Abbau bestehender Ungleichheiten.
Zudem verzeichnete VÍS eine stärkere Mitarbeiterbindung und einen gesteigerten Stolz in der Belegschaft, was ein positives, von Vertrauen und Transparenz geprägtes Arbeitsumfeld förderte. Wie Anna Rós feststellt, stärkte das Engagement des Unternehmens für Gleichstellung nicht nur dessen Markenimage, sondern zog auch qualifizierte Fachkräfte an, die gezielt nach einem inklusiven Arbeitsumfeld suchten.
Entgeltgleichheit und Entgelttransparenz






