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Pay Equity2 min Lesezeit17. November 2025

Der Gender Pay Gap in der EU

Geschrieben von Gudrun Thorgeirsdottir

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Am Equal Pay Day der EU markieren wir den Tag, ab dem Frauen in der gesamten Europäischen Union im Vergleich zu ihren männlichen Kollegen rechnerisch nichts mehr verdienen. Dieser jährliche Gedenktag ist ein starkes Signal: Obwohl die EU-Richtlinie zur Entgelttransparenz Veränderungen vorschreibt, ist der Kampf für echte Entgeltgleichheit noch lange nicht vorbei.

Die neuesten Zahlen zeichnen ein komplexes Bild der Ungleichheit auf dem Kontinent. Angesichts eines durchschnittlichen Gender Pay Gap von 12 % in der EU-27 erfordert die Situation sofortige, strategische Aufmerksamkeit von Regierungen und HR-Führungskräften gleichermaßen.

Doch es gibt Anlass zur Zuversicht. Die EU-Richtlinie zur Entgelttransparenz macht gleiches Entgelt für gleiche Arbeit von einer freiwilligen CSR-Initiative zu einer verpflichtenden Anforderung für Unternehmen, die in der Europäischen Union tätig sind. Unternehmen müssen diesen Wandel erfolgreich bewältigen, um erhebliche rechtliche Risiken und Reputationsrisiken zu vermeiden und das Vertrauen der Mitarbeitenden zu fördern, das erforderlich ist, um Top-Talente zu gewinnen und zu binden.

Bei beqom gestalten wir eine gerechtere Zukunft für alle Mitarbeitenden, indem wir leistungsstarke Tools bereitstellen, die eine gerechtere Vergütung fördern. Unsere Vision ist es, Unternehmen zu befähigen, eine Zukunft zu gestalten, in der mitarbeiterorientierte Vergütungslösungen die Grundlage für Engagement, Leistung und Erfolg bilden.

Um aufzuzeigen, welch weiter Weg noch vor der EU liegt, bis Entgeltgerechtigkeit in der gesamten Region erreicht ist, haben wir eine Infografik erstellt, die den Gender Pay Gap und den aktuellen Umsetzungsstand in allen 27 Mitgliedstaaten visuell aufschlüsselt. Scrollen Sie nach unten, um mehr zu erfahren!

Grafik mit Daten

Eurostat

Wichtigste Erkenntnisse

  • Hohes Risiko für die Mehrheit: Die in der Richtlinie festgelegte Schwelle für verpflichtende Gehaltsüberprüfungen (unerklärte Differenz von 5 %) betrifft nahezu alle EU-Mitgliedstaaten. Nur 5 der 27 Mitgliedstaaten unterschreiten derzeit diesen kritischen Schwellenwert (Luxemburg, Belgien, Italien, Rumänien und Malta), weshalb die überwiegende Mehrheit der europäischen Unternehmen dem Risiko gemeinsamer Entgeltbewertungen (Joint Pay Assessments, JPAs) ausgesetzt ist.
  • Gefälle im Osten & regulatorischer Rückstand: Die höchsten Diskrepanzen konzentrieren sich auf die osteuropäischen und baltischen Mitgliedstaaten, wobei Lettland (19 %), Tschechien (18 %) und Ungarn (17,8 %) den EU-Durchschnitt von 12 % deutlich überschreiten. Diese Länder mit hohem Pay Gap sind bei den Umsetzungsmaßnahmen häufig im Rückstand („Keine Aktivität“), was für Arbeitgeber ein äußerst unberechenbares rechtliches Umfeld schafft.
  • Wirtschaftsmächte und Vorreiter: Während große Volkswirtschaften wie Deutschland (17,6 %) und Frankreich (12,2 %) erst am Anfang stehen und sich nur langsam bewegen, veröffentlichen Vorreiter wie Irland (8,6 %), Polen (7,8 %) und Schweden (11,2 %) bereits Entwürfe. Diese Länder geben einen interessanten Ausblick darauf, wie sich die neuen Anforderungen, wie die verpflichtende Offenlegung von Entgeltspannen und ein standardisiertes Reporting, auf den Pay Gap auswirken.
Grafik mit Karte der EU

Eurostat

Die Zeit, Pay Gaps zu schließen, ist jetzt

Jetzt ist der richtige Zeitpunkt, die Vergütungspraktiken Ihres Unternehmens zu auditieren, zu modellieren und zu bereinigen, bevor Compliance-Verstöße zu Sanktionen, Rechtsstreitigkeiten oder Reputationsschäden führen.

Die EU-Richtlinie zur Entgelttransparenz ist ein starker Katalysator für den Wandel. Nutzen Sie das leistungsstarke Tool für Entgeltgleichheit und -transparenz von beqom, um Pay Gaps zu schließen, Compliance-Risiken zu minimieren, das Vertrauen der Mitarbeitenden zu stärken und Top-Talente zu gewinnen.

  • Rechtssicher prüfen: Führen Sie hochentwickelte, automatisierte Analysen zur Entgeltgleichheit durch, um unerklärte Entgeltlücken zu identifizieren.
  • Proaktiv planen: Modellieren Sie die Auswirkungen auf Ihr Budget und beheben Sie Lücken anhand objektiver, geschlechtsneutraler Kriterien, bevor nationale Fristen ablaufen.
  • Globale Konsistenz gewährleisten: Von Luxemburg bis Lettland – sorgen Sie für die Einhaltung der Transparenz- und Berichtspflichten in den verschiedenen EU-Mitgliedstaaten.

Sind Sie bereit, Pay Gaps in Ihrem Unternehmen zu schließen? Vereinbaren Sie noch heute einen Termin mit einem unserer Experten.

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eGuide zur EU-Entgelttransparenzrichtlinie 2025 von beqom

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Grafik mit Karte der EU

Verfolgen Sie den Umsetzungsstatus der EU-Richtlinie in den einzelnen EU-Mitgliedsländern

A booklet image for the readyness checklist.

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