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Pay Equity5 min Lesezeit22. Juli 2025

Betriebsräte: Wie beqom dazu beiträgt, die Rechte der Mitarbeitenden in Bezug auf Entgeltgleichheit zu sichern

Hayley BakkerGeschrieben von Hayley BakkerLetztes Änderungsdatum 22. Juli 2026
Übersicht zur Entgeltgleichheit

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Betriebsräte und Personalvertretungen rücken zunehmend in das Zentrum des Vergütungsmanagements – bedingt durch regulatorische Vorgaben wie die EU-Entgelttransparenzrichtlinie. Für HR-Verantwortliche und Compensation & Benefits-Experten ist diese Entwicklung eine Chance und nicht nur eine reine Compliance-Aufgabe.

Unternehmen, die den Betriebsrat proaktiv einbinden und sich dabei auf die passende Technologie stützen, bauen eine Reputation für Fairness auf, stärken das Vertrauen der Mitarbeitenden und sichern sich einen echten Wettbewerbsvorteil bei der Talentakquise. Ziel ist es, Entgelttransparenz als Treiber für positiven Wandel zu nutzen: faire, nachvollziehbare Ergebnisse für alle Mitarbeitenden.

Welche Rolle spielt der Betriebsrat bei der Entgeltgleichheit?

Der Betriebsrat und die Arbeitnehmervertretungen spielen eine entscheidende und wachsende Rolle bei der Einführung und Gewährleistung fairer Entgeltpraktiken, insbesondere im Rahmen der EU-Entgelttransparenzrichtlinie. Ihre Beteiligung sorgt dafür, dass Maßnahmen zur Entgeltgleichheit transparent, objektiv und an den Belangen der Mitarbeitenden ausgerichtet sind.

Die wichtigsten Aufgabenbereiche umfassen:

  • Kriterien für Entgeltgerechtigkeit definieren: Die Einigung auf objektive, geschlechtsneutrale Kriterien zur Bewertung gleichwertiger Arbeit, um Vergütungsstrukturen unvoreingenommen beurteilen zu können.
  • Anforderung von Entgeltinformationen: Das Recht der Beschäftigten auf Auskunft über durchschnittliche Entgeltniveaus für bestimmte Kategorien von Beschäftigten, aufgeschlüsselt nach Geschlecht.
  • Prüfung von Berichten: Beratung zur Genauigkeit des Gender-Pay-Gap-Reportings und Überprüfung der zugrunde liegenden Methodik.
  • Gemeinsame Entgeltbewertung: Teilnahme am Prozess der gemeinsamen Entgeltbewertung, wenn ein signifikanter, nicht behobener geschlechtsspezifischer Pay Gap festgestellt wird.
  • Abhilfemaßnahmen: Mitgestaltung von Maßnahmen zur Beseitigung ungerechtfertigter Entgeltunterschiede.
  • Schutz der Privatsphäre: Sofern gesetzlich zulässig, wird auf sensible individuelle Entgeltdaten zugegriffen, um Beschäftigte bei Ansprüchen zu beraten, ohne die tatsächliche Entgelthöhe offenzulegen. Dies sichert die Compliance der Arbeitgeber und schützt gleichzeitig die Privatsphäre der Beschäftigten.

Zusammengenommen verleihen diese Aufgaben Betriebsräten erheblichen Einfluss darauf, wie Unternehmen die Vergütung festlegen, überprüfen und korrigieren.

Welche zentralen Rechte für Beschäftigte sieht die EU-Richtlinie zur Entgelttransparenz vor?

Die EU-Richtlinie zur Entgelttransparenz führt neue Rechte für Mitarbeitende ein, die auf dem Grundsatz des gleichen Entgelts für gleichwertige Arbeit und mehr Transparenz im gesamten Unternehmen basieren.

Die Kernrechte und die entsprechenden Arbeitgeberpflichten umfassen:

  • Recht auf Auskunft über Entgeltniveaus: Beschäftigte können Auskunft über ihr individuelles Entgeltniveau sowie über die durchschnittlichen Entgeltniveaus, aufgeschlüsselt nach Geschlecht, für vergleichbare Beschäftigte verlangen, die gleiche oder gleichwertige Arbeit verrichten.
  • Regelmäßiges Reporting zu geschlechtsspezifischen Pay Gaps: Arbeitgeber müssen regelmäßig über geschlechtsspezifische Pay Gaps berichten und, sofern der unerklärte Pay Gap signifikant ist, eine gemeinsame Entgeltbewertung durchführen.
  • Schutz vor Repressalien: Mitarbeitende können ihr eigenes Entgelt offenlegen, ohne Repressalien befürchten zu müssen.
  • Zugang zur Methodik: Arbeitnehmervertretungen haben Zugang zu der Methodik, die Arbeitgeber zur Berechnung und zum Reporting des Pay Gap verwenden.

Diese Rechte verändern die Dynamik: Arbeitgeber benötigen für jede Vergütungsentscheidung datengestützte, objektive Nachweise sowie eine echte Zusammenarbeit mit dem Betriebsrat im gesamten Prozess zur Entgeltgleichheit.

Wie unterstützt beqom die gemeinsame Entgeltbewertung und die Behebung von Entgeltunterschieden?

Eine gemeinsame Entgeltbewertung, die durch einen signifikanten Pay Gap ausgelöst wird, erfordert mehr als eine manuelle Datenverarbeitung. Sie verlangt einen objektiven, auditierbaren Prozess – und genau hier bietet eine speziell entwickelte Vergütungsplattform entscheidende Vorteile.

Das beqom-Tool für Entgeltgleichheit und -transparenz unterstützt diesen Prozess durch:

  • Identifizierung des Pay Gaps: Mithilfe multivariater Regressionsanalysen werden Vergütung, Rolle, Erfahrung und Seniorität gegeneinander abgewogen, um unerklärte Unterschiede als potenziellen Pay Gap zu kennzeichnen, beispielsweise zwischen männlichen und weiblichen Beschäftigten in vergleichbaren Rollen.
  • Bereitstellung einer objektiven Methodik: Verwendung einer einheitlichen Analysemethodik. Dies ist wichtig, da Arbeitnehmervertretungen das Recht haben einzusehen, wie der Gender Pay Gap berechnet und berichtet wird.
  • Planung von Korrekturmaßnahmen: Komplexe Analysen in praktikable Entgeltanpassungen umsetzen, damit Arbeitgeber Entgelterhöhungen zur Schließung des Pay Gaps im Rahmen realer Budgetgrenzen modellieren können.
  • Erleichterung von Abstimmungsprozessen: Erstellung klarer und anpassbarer Berichte für das Management und den Betriebsrat, damit gemeinsame Gespräche zur Vergütungsbewertung faktenbasiert bleiben.
  • Datenschutz: Steuerung von Datenaggregation und -anonymisierung, damit der Betriebsrat den erforderlichen Zugriff erhält, während individuelle, identifizierbare Vergütungsdaten geschützt bleiben.

Das Ergebnis: eine gemeinsame Entgeltanalyse, die auf Fakten statt Meinungen basiert, und ein Maßnahmenplan, den beide Seiten mittragen können.

Warum sollten Sie beqom wählen, wenn es um Entgeltgleichheit und die Zusammenarbeit mit dem Betriebsrat geht?

Globale Unternehmen vertrauen auf beqom, um eine gerechte Vergütung über unterschiedliche regulatorische Rahmenbedingungen hinweg zu steuern. Es handelt sich um eine unabhängige, objektive Plattform, die auf Branchenstandards basiert und gleichermaßen auf die Bedürfnisse von Arbeitgebern und Betriebsräten ausgerichtet ist.

Dieses Vertrauen geht weit über die Technologie hinaus. Die Consultants von beqom führen regelmäßig Workshops durch, um Betriebsräten die Methodik hinter der Plattform zu vermitteln und präzise aufzuzeigen, wie sie für Entgeltgerechtigkeit und Transparenz sorgt. Dies umfasst auch die Zusammenarbeit mit starken, etablierten Betriebsratsstrukturen in Ländern wie Deutschland und Frankreich, in denen die Vertreter einen klaren Einblick in die Zusammensetzung der Zahlen erwarten – und auch erhalten.

Mit beqom können Unternehmen:

  • Proaktiv die Richtlinien der EU-Entgelttransparenzrichtlinie und anderen globalen Vorschriften einhalten.
  • Entgeltgerechtigkeit mit einer transparenten, objektiven und geschlechtsneutralen Methodik sicherstellen.
  • Vertrauen schaffen durch ein klares, anpassbares Reporting, das die Entgeltbewertung für das Management und die Mitarbeitervertretungen vereinfacht.
  • Die Zusammenarbeit bei der gemeinsamen Entgeltbewertung und der Behebung von Abweichungen durch evidenzbasierte Erkenntnisse optimieren und Streitigkeiten vermeiden.
  • Die Privatsphäre schützen und gleichzeitig dem gesetzlichen Auskunftsrecht nachkommen.

beqom hilft Unternehmen wie Puma und Allianz, eine faire Vergütung für Hunderttausende von Mitarbeitenden weltweit zu steuern, und gibt ihnen die Instrumente an die Hand, um Entgeltgleichheit zu erreichen und nachzuweisen.

Neue Transparenzvorgaben müssen nicht zu einer Compliance-Herausforderung werden. Statten Sie Ihr Unternehmen und Ihren Betriebsrat mit der Klarheit und den datengestützten Erkenntnissen aus, die für eine nachweisbare Entgeltgleichheit erforderlich sind. Vereinbaren Sie noch heute eine Demo.

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