Ein Leitfaden für 2026 zur EU-Entgelttransparenzrichtlinie | Laden Sie unseren eGuide herunter.

Alle Artikel
Performance management3 min Lesezeit2. Januar 2024

6 Tipps zur Festlegung von Mitarbeiterzielen für das neue Jahr

Jeff YoderGeschrieben von Jeff YoderAisling TeillardGeprüft von Aisling Teillard
Mann am Computer, Hände auf Tastatur

Erfahren Sie mehr über die folgenden beqom-Produkte

Das neue Jahr ist da und es ist verlockend, groß zu träumen und ambitionierte Pläne zu schmieden, wenn wir uns Ziele für das kommende Jahr setzen. Und das ist gut so, denn Ziele sind essenziell! Wichtig ist jedoch, dass diese Ziele messbar, realisierbar und flexibel sind – und vor allem an der Strategie und den Werten des Unternehmens ausgerichtet sind.

Damit Sie optimal ins Jahr 2024 starten, haben wir einige praxisnahe Tipps zusammengestellt, die Ihnen und Ihrem Team als Orientierungshilfe und Leitfaden dienen können, um Ziele zu setzen, die messbare Ergebnisse liefern.

1. Mitarbeiterziele an den Unternehmenszielen ausrichten

Ziele werden in der Regel von oben nach unten kaskadiert. Stellen Sie jedoch sicher, dass die Mitarbeitenden die Verbindung zwischen ihren individuellen Zielen und den übergeordneten Unternehmenszielen verstehen. Wenn Mitarbeitende nachvollziehen können, wie ihre persönliche Rolle und ihre Verantwortlichkeiten zu den übergeordneten Unternehmenszielen beitragen, sind sie meist fokussierter und motivierter, Ziele zu erreichen, die sowohl für sie selbst als auch für das Unternehmen zum Erfolg führen. Führungskräfte sollten dies berücksichtigen, indem sie die übergeordneten Unternehmensziele an ihr Team kommunizieren. Dies wiederum sorgt dafür, dass sich die Mitarbeitenden stärker auf ihre Ziele und deren Umsetzung fokussieren. Erwägen Sie auch, die Unternehmenswerte in die Ziele zu integrieren. Wenn Sie definierte Werte haben, sind diese schließlich wichtig, oder?

2. Mitarbeiter ermutigen, stellenspezifische Ziele zu definieren

Führungskräfte legen für ihre Mitarbeitenden je nach deren Funktion häufig bestimmte Kernziele fest. Dennoch kann es sinnvoll sein, die Mitarbeitenden selbst zu fragen, welche Ziele sie im Rahmen der übergeordneten Unternehmensziele für ihre eigene Rolle im Unternehmen als wichtig erachten. Möglicherweise erkennen sie Aspekte, die Ihnen entgangen sind. Wenn diese von den Mitarbeitenden selbst vorgeschlagenen Ziele mit den Unternehmenszielen übereinstimmen, können die Führungskräfte und die Mitarbeitenden gemeinsam einen Maßnahmenplan ausarbeiten, um diese Ziele zu erreichen.

3. SMART-Ziele setzen

Damit Mitarbeitende ihre Ziele realistisch erreichen können, ist es wichtig, klare, erreichbare und nachverfolgbare Ziele mithilfe des SMART-Frameworks (spezifisch, messbar, erreichbar, relevant und terminiert) sorgfältig zu planen. Diese Methode bietet einen praxisorientierten Ansatz, um die zur Erreichung eines Ziels erforderlichen Schritte darzustellen. Die einzelnen Elemente des SMART-Frameworks greifen nahtlos ineinander, um Rahmenbedingungen festzulegen, nächste Schritte zu definieren, notwendige Ressourcen zu identifizieren und Fortschrittsindikatoren präzise zu bestimmen. Nutzen Sie dieses Framework in der Zusammenarbeit mit Ihren Mitarbeitenden, um eine solide Basis für deren Erfolg zu schaffen. Achten Sie jedoch auch darauf, Ziele agil und anpassungsfähig zu gestalten, wie in Tipp 4 beschrieben.

4. Ziele agil gestalten

Wir alle kennen das: Man setzt sich Ziele und stellt dann fest, dass sie Ende des ersten Quartals bereits überholt sind. Die Unternehmensstrategie kann sich durch unvorhergesehene Umstände wie Marktveränderungen oder neue Geschäftschancen rasch ändern. Ein starres Festhalten an den ursprünglichen Zielen führt dann zu Aktivitäten, die für den Unternehmenserfolg nicht mehr relevant sind. Agile Ziele sind dagegen flexibel gestaltet und lassen sich bei Bedarf anpassen. Sie funktionieren inkrementell und fokussieren sich auf kleine Zwischenschritte statt auf ein einziges großes Endergebnis. Der Fokus liegt vielmehr darauf, internen wie externen Kunden echten Mehrwert zu bieten, ihre Anforderungen und Erwartungen kontinuierlich zu erfassen und die Ziele entsprechend auszurichten. Zudem sind agile Ziele meist kollaborativ und basieren auf der engen Zusammenarbeit mit anderen Stakeholdern, um gemeinsame Zielsetzungen neu zu definieren.

5. Ziele durch regelmäßige Check-ins im Blick behalten

Wenn Sie Ihre Fortschritte nicht kontinuierlich erfassen, werden Sie nie wissen, ob Sie überhaupt welche erzielen. Führungskräfte und ihre direkten Mitarbeitenden sollten den Fortschritt bei der Zielerreichung transparent und verantwortungsvoll nachverfolgen. Am besten gelingt dies durch regelmäßige Check-ins oder Einzelgesprächen mit den Teammitgliedern. Unabhängig von der Häufigkeit dieser Gespräche (ob wöchentlich oder monatlich) bleibt das Ziel dasselbe: den kontinuierlichen Austausch zwischen Führungskräften und Mitarbeitenden zu fördern und die gesetzten Ziele im Blick zu behalten. Ihr Performance Management System sollte Führungskräfte aktiv bei Check-ins und beim Coaching unterstützen. Kurz gesagt: Je intensiver der Austausch zwischen Führungskräften und Mitarbeitenden ist, desto erfolgreicher arbeiten sie zusammen, um Ziele zu erreichen, Fähigkeiten zu entwickeln und Feedback auszutauschen. Werden Quartalsziele regelmäßig evaluiert und aktualisiert, erleichtert die verbesserte Kommunikation auch das Erreichen der übergeordneten Jahresziele.

6. Mitarbeitende belohnen, die ihre Ziele erreichen

Die Anerkennung von Mitarbeitenden, die gesetzte Ziele erreichen oder übertreffen, ist von zentraler Bedeutung. Dies signalisiert Wertschätzung seitens des Unternehmens für das Engagement und den Einsatz der Belegschaft. Zudem motiviert es die Mitarbeitenden, weiterhin fokussiert auf ihre Ziele hinzuarbeiten. Bleibt das Engagement hingegen dauerhaft unbemerkt, demotiviert dies die Belegschaft. In der Folge sinkt die Produktivität oder Mitarbeitende suchen nach neuen beruflichen Herausforderungen in Unternehmen, die ihnen mehr Wertschätzung entgegenbringen. Etablieren Sie daher Vergütungsstrategien, die Anreize an Unternehmens-, Team- und individuellen Zielen ausrichten. So stellen Sie sicher, dass Mitarbeitende ihren Wert erkennen, Bestleistungen erbringen und für ihren Beitrag fair vergütet werden.

Ziele sind entscheidend. Es lohnt sich, Zeit in ihre sorgfältige Formulierung zu investieren, um das gewünschte Verhalten zu steuern und das ganze Jahr über die benötigte Performance zu erzielen.

Möchten Sie die Art und Weise, wie Sie Leistung steuern, im Jahr 2024 transformieren? Wenn ja, vereinbaren Sie hier einen Termin mit einem unserer Experten für Performance Management.

Weitere Einblicke aus dem beqom-Blog

Informieren Sie sich in weiteren aktuellen Blogbeiträgen über wichtige Trends und Strategien im HR-Bereich. Unser Blog bietet Expertenwissen, das Ihnen hilft, den Erfolg in Ihrem Unternehmen voranzutreiben.

Einige unserer neuesten Ressourcen

Erweitern Sie Ihr Wissen mit unserer kuratierten Auswahl an aktuellen Artikeln. Entdecken Sie Best Practices, profitieren Sie von den Einblicken von Vordenkern der Branche und bleiben Sie bei den neuesten Trends auf dem Laufenden, um den Erfolg in Ihrem Fachbereich voranzutreiben.

Foto von Jane Anderson und Cristina Flores
Vergütungsmanagement HR-Transformation

Von Tabellenkalkulationen zur Strategie: Praxistipps zur Implementierung einer Vergütungslösung, mit beqom & T. Rowe Price

Wenn Sie über Tabellenkalkulationen hinauswachsen, ist die größte Hürde nicht die Technologie – sondern der Übergang. Erfahren Sie von den Vergütungsexperten von beqom und T. Rowe Price aus erster Hand, wie der Wechsel von einer chaotischen manuellen Nachverfolgung zu einer einheitlichen, strategischen Vergütungslösung gelingt. Erhalten Sie konkrete Blueprints für die Optimierung, User Acceptance Testing und Change-Management.

Bild von Julian Alzueta und Sebastien Baehni
KI Vergütungsmanagement

Intentional AI in der Vergütung: Wie Sie erklärbare KI einsetzen können | Ein 30-minütiges Kamingespräch

Jede Vergütungsentscheidung beeinflusst eine Existenzgrundlage. Schnelligkeit allein reicht daher nicht aus – gefragt ist Verantwortlichkeit. Sehen Sie sich dieses Video mit beqoms Head of AI, Dr. Julian Perez Alzueta, und CTO, Dr. Sébastien Baehni, an und erfahren Sie, wie Sie über eine generische KI hinausgehen und ein intelligentes System etablieren, bei dem der Mensch die Kontrolle über die wesentlichen Entscheidungen behält.

Bilder von Lara Winzen von beqom und Kerstin Willer von der Erste Group.
Pay transparency Pay Equity

Neustart oder Stillstand? Das Rätsel der Entgelttransparenz lösen in Zeiten sich wandelnder Vorschriften – mit beqom und Erste Group

Obwohl die Deadline der EU-Richtlinie zur Entgelttransparenz im Juni 2026 rasch näher rückt, haben mehrere Mitgliedstaaten Verzögerungen bei deren Umsetzung bestätigt. Sehen Sie sich diese Experten-Session mit beqom und der Erste Group an, um zu erfahren, warum Abwarten keine Option ist und wie Sie die Compliance-Strategie Ihres Unternehmens schon heute proaktiv vorbereiten.

Handgezeichnetes Dosentelefon

Unser Newsletter

Melden Sie sich für den beqom-Newsletter an und erhalten Sie exklusive Ressourcen zu Themen wie Entgeltgleichheit, Vergütungsmanagement sowie Vertriebs- und Mitarbeiterperformance. Mit unseren regelmäßigen Updates bleiben Sie stets über die neuesten Trends in HR und Vergütung informiert.

Handgezeichnete Vögel auf einer Linie.

Sprechen Sie mit einem Experten über Ihren Bedarf

Seit über einem Jahrzehnt arbeiten wir mit einigen der weltweit führenden Unternehmen zusammen, um deren spezifische Herausforderungen im Vergütungs- und Performancemanagement zu bewältigen. Wir verstehen, dass jedes Unternehmen individuelle Anforderungen hat und es keine Standardlösung gibt.

Kontaktieren Sie einen beqom-Experten für eine personalisierte Demo, die direkt auf Ihre Ziele eingeht.

Jetzt eine Demo anfordern